Tesla bekommt Konkurrenz – Jetzt geht’s los!

Tesla
 

So langsam kommt die Sache ins Rollen. Ein Autobauer nach dem anderen pirscht sich von hinten an Tesla heran. Daimler steht dabei mit seinem Concept EQ bei weitem nicht alleine da. Neben den Luxus-Marken mobilisiert auch Volvo die Truppen und sagt Tesla den Kampf an.

Mercedes: Concept EQ

Mittlerweile dürften sich bei Tesla-Guru Elon Musk die ersten Sorgenfalten zeigen. Mit dem Concept EQ setzt Mercedes-Benz auf Vernetzung, Elektromobilität und Autonomie. Im Design verbindet der futuristische EQC SUV-Grundlagen und die Dynamik eines sportlichen Coupés.

Die Entwicklungsabteilung des Großkonzerns scheint auf Hochtouren zu laufen. Als Teil der Elektro-Offensive Daimlers gegen Thronprinzen Tesla soll der EQC 2019 an den Märkten starten. Ein Hauch von Revolution liegt in der Luft.

Audi Q6 E-Tron

Solch eine Revolution ist im Alleingang natürlich nicht leicht zu bewältigen. Aber keine bange, denn auch Audi schaltet sich ein. Bereits im kommenden Jahr will die Marke nämlich das Crossover-Coupé Q6 E-Tron an die Front schicken. Mit seinen 350 Kilometern Reichweite liegt es zwar hinter dem 500 Kilometer starken EQC, jedoch wird dieser Verlust mit ausreichend Pferdestärken wieder rein geholt.

Audi Q6 e tron

BMW i5

Etwas verspätet – knapp zwei Jahre nach Teslas Model 3 – soll 2020 der BMW i5 erscheinen. Mit dem i5 wird der deutsche Autobauer wohl die bis hierhin größte Konkurrenz für das Model 3 von Tesla schaffen. Die Orientierung der Karosserie soll sich zwischen dem 3er und dem 5er BMW einordnen und beim Kauf des Wagens wird man wohl nicht mit weniger als 50.000 Euro davonkommen.

Tesla Model 3 soll nach der Erscheinung über Updates der Software nach und nach autonome Fahrfähigkeiten erhalten. Der i5 hingegen soll bereits bei der Markteinführung voll-autonom Fahren können. Dieser Vorteil gegenüber Tesla wäre allerdings schwerwiegender, wäre das Model 3 nicht bereits für das Jahr 2018 angekündigt.

Tesla im Visier

In einem früheren Blog-Post erwähnte ich bereits die geplante grüne Wende des schwedischen Autobauers Volvo. Mittlerweile scheint der Konzern Nägel mit Köpfen zu machen. Laut Volvo-Chef Samuelsson soll die Performance-Abteilung Polestar zu einer „elektrifizierten Hochleistungs-Marke“ umgerüstet werden.

Unter Leitung des deutschen Design-Chefs Ingenlath soll Polestar Tesla die Stirn bieten und auch Fahrzeuge der Mittelklasse ins Rennen schicken. Fakt ist, dass die kommenden Jahre eine Wende und eine spannende Zeit für die Automobilindustrie mit sich bringen. Noch ist nicht absehbar, wer am Ende das Rennen machen wird und wer auf halber Strecke ausscheidet.

2 Gedanken zu „Tesla bekommt Konkurrenz – Jetzt geht’s los!“

  1. Danke Dennis,
    genau richtig ! das ist und war immer Elon Musks oberstes Ziel,DIE Autoindustrie zum umdenken zu bewegen.
    allerdings kuendigen DIE ja schon seit ueber 5 jahren an, angebliche Tesla „killer“ bauen zu wollen und zu koennen, die zeit hat aber leider gezeigt das keine B klasse, kein smart, kein e-golf,kein i3,kein leaf,kein imiev,kein ion,kein zoe,kein ich komm gerade nicht auf mehr, meine taeglichen weg zur arbeit kreuzen NEIN !!, aber teslas sehe ich jeden tag mindestens 3 oder mehr. Und um fair zu bleiben einmal die woche mit ein bissl glueck doch tatsache mal ein leaf.
    hoffentlich kann ich meine KEIN liste in 5 jahren nicht nochmals verlaengern,…. aber eigentlich ist auf VW und co in der hinsicht ja immer schon verlass gewesen.

    also to be continued ,……

  2. „Mittlerweile dürften sich bei Tesla-Guru Elon Musk die ersten Sorgenfalten zeigen.“

    Ich denke genau das Gegenteil ist der Fall. Tesla wird vom Umstieg bzw. Einstieg in den E-Auto-Markt der anderen Hersteller nur profitieren. Auch heute schon teilen sich viele Hersteller einen großen Markt. Tesla erhebt und hat auch nie den Anspruch erhoben alleiniger Marktführer in der E-Auto-Branche zu sein. Elon Musk hat mit Tesla eines der wichtigsten Ziele der Firma bereits heute erreicht: Das Umdenken der Gesellschaft und der anderen Hersteller in Gang zu setzen und die Welt in Richtung der E-Mobility zu verändern.

    Ich denke er wird keine Sorgenfalten bekommen sondern sich über sein bisheriges Werk freuen.

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