Suchst du noch oder fährst du schon?

 

Wer kennt das nicht? Entweder man kauft immer dasselbe Motoröl oder man steht ewig vor dem Regal und hätte in der Zeit locker selbst nach Öl bohren können. Mittlerweile gibt es fast so viele Ölsorten wie Kaugummisorten im Tankstellenshop und dies kann eine Entscheidung schnell hinauszögern.

 

Was soll das eigentlich?

Das Motoröl sorgt dafür, dass der Motor geschmiert wird und die beweglichen Teile sich nicht gegenseitig durch Reibung abnutzen oder beschädigen. Zudem bindet das Öl einen Teil des Abriebs und der Verbrennungsrückstände, somit hält es den Motor möglichst sauber. Aus diesem Grund ist das passende Öl für einen Motor unverzichtbar! Mit der Zeit lässt die Schmierfähigkeit des Motoröls jedoch nach, daher muss es regelmäßig ausgetauscht werden.

Wenn du den Ölwechsel selbst durchführen willst oder einfach nur das Motoröl deines Autos nachfüllen möchtest, wenn der Ölstand zu niedrig ist, musst du das richtige Öl verwenden! Hierbei ist es empfehlenswert sich an die Herstellervorgaben aus der Auto-Bedienungsanleitung zu halten.

 

Wie findest du das richtige Motoröl?

Die vielen Bezeichnungen können schon einmal verwirrend sein. Die Bezeichnung 15W-40 ist heute die übliche Standardqualität. Aber was bedeuten nun die Zahlen? Das „w“ steht für die Wintertauglichkeit. Die Zahlen beschreiben die Viskositätseigenschaften des Motoröls, das heißt, wie flüssig das Öl ist. Die Zahl vor dem „w“ beschreibt die Viskosität bei kalten Temperaturen. Je kleiner die Zahl, desto flüssiger ist das Öl, wenn es kalt ist. Dies ist von Vorteil bei einem Kaltstart. Die Zahl hinter dem „w“ sagt dir, wie hoch die Widerstandfähigkeit des Öls bei warmen Temperaturen ist. Je größer die Zahl, desto besser verträgt das Öl hohe Temperaturen und desto zähflüssiger ist das Öl auch noch bei Hitze. Die Spannen der Viskosität sind bei kalten Temperaturen von 0W bis 25W bei heißen Temperaturen von 20 bis 60.

 

Was solltest du sonst noch beachten?

Außerdem muss man beachten, dass der Verschleiß am Motor bei sehr flüssigem Motoröl höher ist, als bei einem etwas zähflüssigeren Öl. Daher sollte man bei reger Autobenutzung eher ein Auto mit etwas zäherem Öl wählen z.B. ein 5W-40. Bei geringem Gebrauch des Autos kannst du auch das 5W-30 Öl verwenden, da es dünnflüssiger ist, spart es Kraftstoff. 5W-Öle sind meist kostenintensiver, weil es höheren Anforderungen entspricht. In unseren Breitengraden reicht meistens das 15W-40 Öl. Viele Hersteller neigen allerdings mittlerweile dazu, breiter aufgestellte Öle zu verwenden.

Falls du ein Dieselfahrzeug fährst, achte darauf, dass du wiederum spezielle Öle (Low-Ash-Motoröle) verwendest, die wenig Asche beim Verbrennen freisetzen.

Oder du machst es dir einfach und unkompliziert und buchst deinen nächsten Ölwechsel direkt bei einer unserer kompetenten Werkstätten. Die wissen was sie tun!