Punkte und Bußgeld vermeiden – Die Freisprechanlage

Freisprechanlage
 

Das Telefonieren am Steuer ohne eine entsprechende Freisprechanlage kann einen schnell teuer zu stehen kommen. Dasselbe gilt beim Stopp mit laufendem Motor! Wir zeigen dir, wie du dich vor möglichen Strafen schützen kannst.

Was könnte mich erwarten?

Mit den „neuen“ Regelungen der Straßenverkehrsordnung (StVO), welche zu Anfang des Jahres in Kraft traten, kamen auch die neuen Strafen für die Handynutzung am Steuer.

Das Bußgeld wurde von 40 Euro auf 60 Euro erhöht und auch der Punkt blieb bestehen. Wenngleich man mit der Handynutzung am Steuer zuvor auch schon einen Punkt in Flensburg riskiert hat, so wiegt dieser nun aufgrund der geänderten Punktereform doch wesentlich schwerer als noch vor einem Jahr.

Natürlich zieht ein Verstoß gegen diese Regelungen kein Fahrverbot nach sich. Dieses kann einen jedoch erwarten, wenn man sich dem Verbot wiederholt widersetzt und erwischt wird. Denn auch für solche Ordnungswidrigkeiten kann man ein bis zu dreimonatiges Fahrverbot erlangen, sofern dieses auf grober und beharrlicher Pflichtverletzung beruht (§25 StVO).

Welche Möglichkeiten habe ich?

Die billigste Variante ist in diesem Fall wohl das allseits bekannte Headset. Die Preise beginnen hier bereits im 10-Euro-Bereich und bewegen sich von dort an aufwärts. Bei einem Headset kommt es vor allem auf einen guten Halt an und darauf, dass es nicht durch Unbequemlichkeiten oder ähnliches vom Fahren ablenkt.

Die angenehmste Möglichkeit hierbei ist vermutlich der einfache Stöpsel im Ohr. Solange dieser einen guten Ton bietet und auch das Mikro gut genug ist, damit man nicht jeden Satz wiederholen muss, sollte er absolut ausreichen.

Ab etwa 20 Euro aufwärts findet sich bereits die sogenannte Plug-in Freisprechanlage. Sie bezieht ihren Strom beispielsweise aus dem Zigarettenanzünder und lässt sich dementsprechend simpel ein- und ausbauen. Zum Teil erhält man diese Freisprechanlage „to go“ auch mit einer zusätzlichen FM-Transmitter-Funktion.

Gerade für ältere Fahrzeuge ohne AUX-Anschluss oder ähnliches bietet dieses praktische Gadget zudem eine wesentlich günstigere Alternative zum neuen Radio oder Soundsystem. Auch hier spielt vor allem im Hinblick auf die Freisprechfunktion die Akustik erneut eine wichtige Rolle.

Die Freisprechanlage

Eine anständige Freisprechanlage ist und bleibt die sicherste – jedoch auch die teuerste – Variante. Auch sollte ma sie vom Fachmann einbauen lassen, da man so nicht nur die korrekte Wahl der Anlage sondern auch die fachgerechte Installation gewährleistet.

Zwar kommt man mit den vorangegangenen Varianten in der Regel wesentlich billiger weg, jedoch kann unter diesen Preisen auch die Haltbarkeit leiden. Auch die beste Qualität erreicht man meist mit einer zum Fahrzeug passenden Freisprechanlage. Wende dich jetzt an die Werkstatt deines Vertrauens und sei nicht nur sicherer, sondern im Endeffekt auch günstiger unterwegs.