Lucid Air – Ein Jet für die Straße

Lucid Air
 

„Ein Jet für die Straße“ – so nennt ihn Peter Rawlinson, der Technikchef von Lucid Motors. Gemeint ist der erste Wagen des in Kalifornien ansässigen Autoherstellers – der Lucid Air. Die E-Limousine meistert, was sonst nur Supersportwagen schaffen und kratzt an den 400 km/h.

Lucid Motors – Kennt man die?

Im Jahr 2007 wurde das Unternehmen unter dem Namen „Atieva“ gegründet und arbeitet seit 2014 am ersten Auto. Gemeinsam mit einem Team aus Ex-Tesla-Ingenieuren wurde nun am Atieva Atvus getüftelt. Erst kurz vor der Prämiere des E-Mobils 2016 kam die Namensänderung. Aus Atieva wurde Lucid und aus Atvus wurde Air.

Worauf können wir uns freuen?

Der erste Test des Wagens fand im April 2017 statt, hier lag die Höchstgeschwindigkeit jedoch noch bei 350 km/h. Im zwei Monate später folgenden Test kratzte der Air bereit mit satten 378 km/h an den 400. Der – man glaubt es kaum – Elektroantrieb des Lucid Air setzt sich aus zwei Motoren zusammen, welche ihre geballten 1.000 Pferdestärken auf die Achsen loslassen.

Vorgestellt wurde die Maschine in Fremont – also nicht weit entfernt von der Teslafabrik. Ein Zufall? Wohl kaum. Denn Tesla bekommt so langsam ernstzunehmende Konkurrenz. Das äußere Design des 60.000 Dollar schweren E-Mobils erinnert sogar etwas an den Tesla S. Im Innenraum scheinen sich die Designer hingegen eher an der Luxuriösen Mercedes-Palette orientiert zu haben.

Wann ist es soweit?

Nach Angaben des Autoherstellers soll der Lucid Air bereits Ende 2018 in Serie gehen. Ob sich diese Aussage bestätigen wird, bleibt jedoch noch abzuwarten.

Auch der FF91 von Faraday Future soll bereits 2019 auf den Markt kommen. Mit einer Beschleunigung von 0 auf 100 km/h und einer Leistung von 1065 Pferdestärken scheint auch hier besonderes auf uns zuzukommen. Denn nicht nur Lucid Motors und Faraday Future, sondern auch viele weitere Autohersteller sorgen mittlerweile für einen sich weiter zuspitzenden Wettstreit in der Welt der Elektromobilität.

FF91, Faraday Future

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