Kurioses rund um’s Auto aus aller Welt

 

Rund um den Globus ereignen sich tagtäglich die kuriosesten Geschichten rund um das Auto. Von einem Weltrekord-Rasenmäher in Spanien über eine indische Prepaid-Funktion für die Hupe bis hin zu einer dreisten Diebstahlmasche mit einem doppelten Auto in Deutschland. Wir haben die kuriosesten Autogeschichten aus aller Welt zusammengetragen.

Wer hupen will, muss zahlen.

Indien führt das Hup-O-Meter ein. Wer auf Indiens Straßen unterwegs ist, muss nicht nur mit dem enormen Verkehrsaufkommen in dem bevölkerungsreichen Land klarkommen, sondern auch mit einem penetrant hohen Lärmpegel. Und den verursachen nicht etwa die lauten Motoren der Autos. Vielmehr sind es die Hupen der Autos, Mopeds und Rikschas. Die Inder nutzen ihr Lieblingsteil am Auto bei jeder Gelegenheit, sei es zum Überholen, zum Ausparken oder einfach aus Frust, weil der dritte Fahrer vor einem nicht auch noch über die rote Ampel gebrettert ist. Gegen diese monotone Lärmbelastung haben sich immer wieder Bürgerinitiativen gebildet, die nun scheinbar Gehör bei der Regierung finden.

Die Lösung für das Hup-Problem soll die Prepaid-Hupe bringen. Jedes Fahrzeug bekommt ein monatliches Hup-Budget, ist dieses aufgebraucht fangen die Rücklichter an zu blinken – ein Signal für die Polizei ein Bußgeld einzutreiben. Gut betuchte Autofahrer sollen hingegen ihr Hup-Kontingent wie eine Prepaidkarte aufladen können. Wäre es nicht in Deutschland unvorstellbar, dass jemand Geld ausgibt, um öfter Hupen zu dürfen? Für die Inder hingegen ist die Hupe unverzichtbar. Sie glauben, dass sie der Signalton vor Unfällen und Gefahren schützt.

Rasen-Renner bricht Rekord.

Ein Traum für alle Hobby-Gärtner dürfte im spanischen Tarragona wahr geworden sein. Dort wurde nämlich der neue Geschwindigkeits-Weltrekord für Rasenmäher aufgestellt. Sage und Schreibe 187,6 Kilometer pro Stunde schaffte der Aufsitzmäher von Honda und pulverisierte mit 45 km/h mehr den bisherigen Rasenmäher-Rekord. Die Renningenieure des japanischen Fahrzeug-Herstellers hatten dem „Mean Power“ ein Rennpaket verpasst. Ein Motor mit 109 PS, ein aerodynamisches Renn-Chassis sowie Quad-Reifen machten das Gärtner-Werkzeug renntauglich. Apropos  Gärtner-Werkzeug: Um den Weltrekord zu bekommen, muss der Mäher auch mähen – auch diese Disziplin absolvierte das Honda-Modell mit Bravour.

Jugendlicher Einfallsreichtum wird nicht belohnt.

Doch auch in Deutschland ereignen sich kuriose Autogeschichten. In der Nähe von Köln erlaubten sich drei Jugendliche einen besonderen Streich. Innerhalb von 40 Minuten rasten sie gleich vier Mal in eine Radarfalle – mit Absicht. Die 14-17-Jährigen hatten zuvor von einem Polizeiauto die Kennzeichen gestohlen und einer der jugendlichen der Mutter heimlich den Autoschlüssel entwendet. Schnell noch die Sturmmaske übergezogen, die gelbe Rundumleuchte auf das Autodach montiert und schon konnte es losgehen. Über 100 km/h verzeichnete die Radaranlage bei zwei Versuchen, obwohl nur 50 km/h erlaubt waren.

Lange tappte die Polizei bei ihren Ermittlungen zu diesem Vorfall im Dunkeln, bis ein Polizeibeamter bei seiner Streife auf das Fahrzeug aufmerksam wurde. Trotz der nun wieder ordnungsgemäß montierten Nummernschilder, konnte das Auto einwandfrei identifiziert werden. Auf die drei Jugendlichen wartet nun eine Menge Ärger. Auf die Erteilung der Fahrerlaubnis, die sie gerade erst in der Fahrschule anstrebten, werden sie wohl noch warten müssen. Von der Zahlung des enormen Bußgeldes ganz zu schweigen.